Artikel unter 'Werke Malerei'

In unseren Bildergalerien finden Sie zu den verschiedenen Werkkomplexen von Gerfried Schellberger jeweils eine Auswahl seiner künstlerischen Arbeiten…


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Galerie - Blicke in die Natur

Die Darstellung der Natur nimmt im Schaffen von Gerfried Schellberger einen wichtigen Stellenwert ein. Landschaftsbilder begleiten nahezu seine ganze Schaffensdauer und bilden einen wichtigen Bereich seiner malerischen Arbeit.
Im Laufe der Zeit entstanden so ausdrucksstarke Wiedergaben der Natur.
Sie können neben seinen gedanklich abstrakten Bildnissen wie ein  Innehalten zwischen realer Welt und Fantasie verstanden werden.

Diese Werke sind aber nicht nur Präsentationen verschiedener landschaftlicher Szenerien, sondern daneben auch ein Festhalten von Gefühlen und stimmungsvollen Atmosphären.
So wird der See in kraftvollem Abendlicht oder die leuchtend gelbe Wiese zum Stimmungsträger und verzaubert  für einen Moment den Blick des Betrachters. Die Farben, konkret der Natur entnommen, verstärken durch ihre Intensität diese Ausdruckskraft.

Neben zahlreichen Abbildungen der engeren Heimat am Bodensee oder der elterlichen Heimat am Erzgebirge im heutigen Tschechien, ist es auch die Darstellung der Landschaft, die Gerfried Schellberger anlässlich seiner Reisen, wie z.B. nach Frankreich, Italien, aber auch USA, Kanada und Kolumbien aufgesucht hat.

(Größenangaben beziehen sich jeweils auf Länge x Breite.)
Fotos: Ingrid Grossmann

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Galerie - Religiöse Darstellungen

Neben Schellbergers persönlicher christlicher Lebenseinstellung sind auch religiöse Darstellungen in seinem künstlerischen Schaffen von zentraler Bedeutung. Die Ausdrucksformen reichen hier vom christlichen Symbol des Kreuzes, des Abendmahls, der Kreuzigung Christi bis hin zum Mythos des Schutzengels.
Gerade die Bedeutung der Kreuzigung Christi ist während der gesamten Geschichte der Kirche hindurch Thema theologischer Diskussionen.
Als “Sohn Gottes” stirbt Jesus für die Menschen und bewirkt damit die Versöhnung zwischen Gott und Mensch, die durch die Sünde gebrochen ist.

Nach Schellberger erhebt sich der Glaube über das Leiden und den Tod und führt den Menschen auf den Weg der Erkenntnis, der Zuversicht und der Liebe.

Dadurch findet letztlich der tiefe Glaube von Gerfried Schellberger seinen Ausdruck:

(Größenangaben beziehen sich jeweils auf Länge x Breite.)
Fotos: Ingrid Grossmann

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Galerie - Licht-Atmosphären

Licht schafft Atmosphäre.

Ist dabei aber flüchtig, beweglich, nahezu ungreifbar.

Der Lauf der Sonne, des Mondes, das Wandern von Licht und Schatten, durchbrochen von dichten Wolkenfeldern, setzt unsere Umwelt immer wieder aufs Neue in ein einzigartiges Schauspiel .

Schellberger schafft in seinen Werken imaginative Momentaufnahmen, die durch intensive Farbgebung einen zarten, aber stimmungsvollen Schleier auf das Dargestellte legen.

(Größenangaben beziehen sich jeweils auf Länge x Breite.)
Fotos: Ingrid Grossmann


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Galerie - Prophetisch-Apokalyptische Bilder

“Es scheint so, als gäbe es wirklich eine andere, unsichtbare, ewige Welt, aus der unsere irdische, sichtbare, aber vergängliche einmal herausgefallen ist. Es gibt vielerlei Fäden, die beide verbinden; man muss sie nur zu finden wissen. Tatsache ist, dass Geschehnisse, die an anderen Orten ablaufen, weit entfernt davon, miterlebt werden können (…), aber auch Ereignisse, die von Menschen in Bildern, Träumen, Visionen schon vorher geschaut werden (…). Es gibt Menschen, die ein Gespür dafür haben, was auf sie oder die Welt zukommt (…).”

(aus: Gerfried Schellberger: “Zwei Welten” , Schienen, 25.10-01.11.2001)

In Schellbergers Werk finden sich eine Reihe von “Inneren Bilden”, die visionär und apokalytisch anmutend erscheinen. Der Künstler selbst beschreibt das Enstehen solcher Bilder als Audruck seiner prophetisch-telepatischen “Gabe” - sie weisen symbolisch teils Jahre vorher auf Kriege, Katastrophen und Umweltzerstörung.

“Es ist nicht immer leicht, mit dieser Gabe zu leben und damit fertig zu werden und schon im Voraus zu wissen, das wieder etwas im Anzug ist, wenn diese << schauerlichen Motive >> mich zum Malen oder Formen zwingen, gewissermaßen zur Niederschrift in Bild, Figur und Gedicht, oft gegen meinen Willen und zur unmöglichsten Stunde. (…) “

(aus Gerfried Schellberger: “Zwei Welten” , Schienen, 25.10-01.11.2001)


(Größenangaben beziehen sich jeweils auf Länge x Breite.)

Fotos: Ingrid Grossmann


“Welt in Flammen”

“Denn die Welt, sie steht in Flammen:
brennend rot wie Blut der ganze Himmel,
im Dunkel schwarz die alte Erde…
Fatal für dich, du Menschenseele!
Schon wieder über Dir die toten Reiter
auf toten, mitleidlosen Rossen
ob toten Straßen, toten Wegen
mit Pfeil und Waage, Schwert und Sense…
Die Woge wächst, die Woge schwillt,
Gigant und Riese deinem Haupte!
Stürze, stürze, Menschenseele,
tief in Tränen zu benetzen deine Schuld!
Fasse nach dem letzten Zipfel
deines Schöpfers blauen Mantel!
Eilig! Eilig!
Denn die Welt, sie steht in Flammen.”

(Gerfried Schellberger, 05.05.1958)

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Galerie - Die Frau im Bild

Im Gesamtwerk von Gerfried Schellberger nimmt auch die Darstellung des Menschen, vor allem das Bildnis der Frau einen breiten Raum ein.
Dieses reicht von Aktbildern und Portraits bis hin zu intuitiven Ansichten, die größtenteils mit intensiver Farbgebung gestaltet sind. Der Reiz seiner Frauenbilder liegt nicht zuletzt im Aufeinandertreffen von realistischer Sicht und abstrahierend romantisch -fantasievollen Momenten. Es geht dabei um weibliche „Anmutungen”, um ein emotionales Mitschwingen und Berührtsein, das sich nur bedingt in Worte fassen läßt, das aber zu unmittelbarem Erleben führen kann.

Vielfach ist es nicht nur die spezifische Darstellung des Gesichts allein, das gewisse Stimmungen und Empfindungen vermittelt, sondern auch die Körpersprache und Haltung des Bildnisses, die die Betrachtung beeinflußt, begleitet von einer sanften harmonischen “Aura” der Frau, die vor allem durch weiche und runde Formen zum Ausdruck kommt.

(Größenangaben beziehen sich jeweils auf Länge x Breite.)
Fotos: Ingrid Grossmann

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Galerie - Pferdedarstellungen

Nicht nur einzeln und portraithaft zeigen sich Schellbergers „Rosse”, sie sind zum Teil auch eng mit der thematisch komplexen Breite seiner Darstellungen verschmolzen.
Mythologisch - religiös geprägt erleben wir sie als „Quell des Lebens” und düsteren Unheilswesen zugleich. Das Bild des Pferdes stellt eine unmittelbare Lebensnähe dar, und nimmt ein weiteres zentrales Sujet in seinem künstlerischen Schaffen ein.
Seit langer Zeit begleitet das Pferd den Menschen, sowohl im alltäglichen Leben als auch im Kontext von Malerei und Bildhauerei.
Die Kunstwerke würdigen dabei Schönheit, Stärke, Schnelligkeit und Stolz der Tiere, aber auch Aspekte menschlicher Kultur. Neben Arbeitsleben und Freizeitvergnügen ist das Bildnis des Pferdes tief mit Mythologie und christlichen Legenden, mit Kriegen und Kämpfen, mit Naturverständnis und menschlicher Sehnsucht verbunden.

Schellberger zeigt dabei eine Linienführung, die sich lebendig anmutend aus der Körperlichkeit des Pferdes selbst, aus der Eleganz seiner Haltung und seinen runden Formen ergibt.

(Größenangaben beziehen sich jeweils auf Länge x Breite.)
Fotos: Ingrid Grossmann

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