Artikel unter 'Gedanken des Glaubens'

„Seine Worte und Gedanken…

...können dazu beitragen,
den tieferen Sinn unseres Lebens zu finden
und mit den Anforderungen des Schicksals
harmonisch in Einklang zu bringen zu einem guten, friedvollen Sein.“

(Zitat zu Gerfried Schellberger aus unbekannter Quelle)

Ein großes Thema bei Schellberger ist ein christlicher Glaube,
der unsere Lebenswelt als Einklang von Gottes Schöpfung und Nächstenliebe verstehen soll.
Den Urgrund allen Seins sieht er in Gott und der Liebe.
Liebe als Schöpfungsgedanke, den er mit und aus der allgemein christlich-religiösen Lehre ableitet.

“Liebe erfüllt das Gesetz und überwindet es; neues Leben schenkt sie, obwohl das alte verwirkt; in ihrem Abgrund von Licht und verbrennt alle Schuld und alles Schuldiggewordensein.
“Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”…
“Ich bin die Liebe”…
Wie ein schauerlicher Fastnachtszug toben die Menschen dahin durch die Nacht - ohne Woher, ohne Wohin, taumelnd wie Trunkene, gepeitscht von Lebensgier und irdischer Lust auf der Straße des Todes, hinein in den gähnenden Rachen der Hölle … .
Wozu?
Eine Werkstätte zum Lernen für Geister ist die Erde, und ein Schauplatz zur Bewährung. Durchs brennende Feuer führt sie uns wie durch einen Tunnelofen, in dessen Mitte die Glut flammend lodert. Erst die Asche zeigt das wahre Gesicht all dessen, was die Menschen anbeten, umtanzen: Staub und Schlacke! Und doch vorher ein Spiegelbild der göttlichen, ewigen Welt, aber eben nur ein Spiegel, nur leuchtendes Glitzerwerk aus vergänglichstem Glas. Nur ein Abglanz in unserer Nacht, und doch noch schön; selbst im Widerschein des Scherbens ist der Himmel zu ahnen, selbst im Hass des Herzens zuckt noch die ewige Glut, jedoch verwirrt, entstellt, und keiner versteht den anderen.

Doch das Christentum beginnt Fuß zu fassen in dieser Welt; umso heftiger ist der Kampf entbrannt - mit falschen Propheten und Heiligen, Führern und Verführern.
Erst das Licht enthüllt den Schrecken der Nacht, des Todes, das Grauen der stofflichen, materiellen Tiefe, der die hineingeborenen Seelen ausgeliefert sind.
Je heller das Licht, desto schwärzer die Schatten und ihre Greuel:
Christus ist das Licht, und es beginnt zu wirken!”

(Gerfried Schellberger: “Christentum und unsere Zeit” , 04..01.1980)

“Die Straße”

Ist Gottes Weg!
Ihm treu zu sein,
dem Schicksal seiner Hand,
ist Gottes Straße,
gewaltig, einsam, schwer!
Ist eine Straße,
nur zu wandern
tief unterm Kreuz,
das unsrer Schulter blutend lastet,
gewaltig in den Himmel ragt,
einsam und ohne Trost der Sterne
und gottesschwer auf unsrer Schuld…

Das ist der Weg, das ist die Straße!”

(Gerfried Schellberger, 01.08.1963)

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie den Stiftungsvorstand Prof. Dr. Volker Thieler


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